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HERMANN HESSE

Im Nebel

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.

Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.





INA SEIDEL

Trost

Unsterblich duften nur die Linden -
Was bangst du nur?
Du wirst vergehn, und deiner Füße Spur
Wird bald kein Auge mehr im Staube finden.
Doch blau und leuchtend wird der Sommer stehn
Und wird mit seinem süßen Atemwehn
Gelind die arme Menschenbrust entbinden.
Wo kommst du her? Wie lang bist du noch hier?
Was liegt an dir?
Unsterblich duften die Linden -



GOTTFRIED BENN

Nur zwei Dinge

Durch so viel Formen geschritten,
durch Ich und Wir und Du,
doch alles blieb erlitten
durch die ewige Frage: wozu?

Das ist eine Kinderfrage.
Dir wurde erst spät bewußt,
es gibt nur eines: ertrage
- ob Sinn, ob Sucht, ob Sage -
dein fernbestimmtes: Du mußt.

Ob Rosen, ob Schnee, ob Meere,
was alles erblühte, verblich,
es gibt nur zwei: die Leere
und das gezeichnete Ich.
26.1.07 16:05


Farin Urlaub - Stein des Anstoßes


Du stehst Dir selbst im Weg und glaubst auch noch daran,
daß sich ohne Dein Zutun nichts ändern kann.
Du planst an Deiner Zukunft, die Dir nicht gehört,
und merkst nicht, wie Du Dir alles selbst zerstörst.

Du bist sehr schnell mit Worten, die Du nicht verstehst,
und bist erst zufrieden, tust Du jemand weh.
Deine eigenen Füße siehst Du im Gedränge nicht,
und glaubst noch, daß Du fest auf der Erde stehst.

Im Leistungskurs Leben wird Dir nicht beigebracht,
daß Du alles, was sie Dir geben, später doppelt bezahlst.

Von Deiner eigenen Größe beist Du sehr überzeugt,
vergebens wartest Du, daß man sich vor Dir verbeugt.
Was Du so schnell entscheidest wirst Du noch mal bereuen.
Über Deine Fehler wird sich noch jemand freuen.

So lebst Du schon seit Jahren in Deiner eigenen Welt.
Du bist der Einzige, dem sie noch gefällt.
Dann liegst Du in den Trümmern Deiner eigenen Jugend.
Deine Schrammen sagen Dir: Du hast Dich selbst betrogen!

Im Leistungskurs Leben wird Dir nicht beigebracht,
daß Du alles, was sie Dir geben, später doppelt bezahlst.

Mit 25 Jahren da bist Du ausgebrannt -
keiner Deiner Freunde gibt Dir noch die Hand.
Die wenigen, die Dir die Stange halten,
kannst Du ruhig vergessen, die sind wie ihre Alten.

Anders als die Anderen - so willst Du sein
wartest auf kein Urteil, wirfst den ersten Stein.

Perlen vor die Säue, die kein Wort verstehen.
Geh noch mal zur Schule, denn da gehörst Du hin.

Im Leistungskurs Leben wird Dir nicht beigebracht,
daß Du alles, was sie Dir geben, später doppelt bezahlst.
26.1.07 16:10





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